Montag, 19. November 2007

Kultur pur :-D

Tja, ich denke ich entwickele mich hier noch total zum Kultur-Freak ;-) Wie ihr ja schon die ganze Zeit mitbekommt, bin ich fleißig damit beschäftigt, alle möglichen Museen und historischen Städte zu besuchen!
Habe jetzt wieder ein neues Hobby für mich entdeckt: Theather :-) Kaum zu glauben, ich gehe freiwillig und dann auch noch zweimal die Woche ins Theater! Doch es wird noch krasser, für Mittwoch steht ein Opernbesuch auf dem Programm ;-)
Auf dem Foto sieht man Olga, in der Mitte ihre Mama Tanja und mich! Die beiden sehen etwas unglücklich aus, aber das täuscht. Ihr wisst doch, die Russen lächeln nicht so gerne...schon gar nicht auf Fotos ;-)
War bis jetzt erst einmal zu einer Vorstellung, letzen Freitag: Drei Schwestern von Tschekov! Mama und Tanten werden es sicherlich kennen! Das hat mir total gut gefallen und deshalb freue mich jetzt noch mehr auf die nächsten Wochen, in denen ich zu Pikowaja Dama, Drei Kameraden, Hauptmannstochter und natürlich Schwanensee gehe :-) Es werden noch einige Dinge folgen, von denen ich euch natürlich ausführlich berichten werde ;-)
Küsse und Grüße nach Deutschland!!!

erstes Mal in einer russischen Wohnung!

So da ich wieder. Schreibe euch wieder aus Piter, habe mich schon eingelebt und wieder einige Sachen in der letzten Woche erlebt. Ich war das erste Mal bei Papa’s Cousine Tanja. Sie wohnt ja auch hier in Sankt Petersburg, mit ihrem Mann, ihrer 14jährigen Tochter Olga und 11jährigen Sohn Roman.
Die Wohnung liegt auch noch direkt im Zentrum und zählt für russische Verhältnisse zum guten Standard. Aber als ich es mit eigenen Augen gesehen habe, war ich doch sehr verwundert wie man auf so kleinem Raum zusammen wohnen kann. Olga hat ein eigenes Zimmer, sehr klein, nur mit einem Ausklappsofa. Der Junge schläft im Wohnzimmer und das Schlafzimmer wollten sie nicht gerne zeigen, da es sehr unordentlich sei!? Die haben noch zwei Hunde, eine alte dicke Katze und einen Vogel!!! Das fand ich ganz schön krass, dass auf so engem Raum auch noch ein halber Zoo lebt!
Man muss dazu sagen, dass es eine Kommunalwohnung war. In jedem der Zimmer wohnte eine ganze Familie, jetzt gehört es ihnen alleine, sind deshalb sehr stolz drauf! Ich konnte gar nicht glauben dass es solche Wohnungen noch gibt! Alles ist sehr eng, viele Sachen stehen überall rum und es ist schon seit Jahren renovierungsbedürftig.
Die haben eine Badewanne in den Flur gestellt, diese wird von einem Tuch vom Raum abgetrennt! Es ist total komisch für mich so etwas zu sehen, aber für die ganz normal!
Leider habe ich keine Fotos gemacht, hab mich nicht getraut, vielleicht beim nächsten Mal! Aber die Familie war sehr nett zu mir, haben lecker gegessen und viel geredet! Mit dem Vater entstand eine Diskussion zum Thema Reisen und Sprachen lernen. Er war noch nie im Ausland und ich liebe es zu reisen! Er spricht nur Russisch, ich möchte viel neues lernen. Naja und wie ihr es euch vorstellen könnt, gingen die Meinungen ziemlich weit auseinander.

Als Fazit kann ich sagen, dass ich nun gut verstehen kann, warum Tanja und Olga meinten, dass unser Wohnheim total gut sei! Verglichen zu der Wohnung, leben wir wirklich nicht schlecht!
Ach ja, wir haben endlich einen neuen Kühlschrank :-) Der ist viel leiser als der letzte und kühlt auch noch super gut :-)

Donnerstag, 8. November 2007

Wyborg am 03.11.

Hey meine Lieben, ich bin jetzt zwar in Deutschland, aber für die Vollständigkeit in meinem Blog schreibe ich euch auch noch etwas über meinen Ausflug nach Wyborg (Выборг). Erstens einmal muss ich sagen, dass es schön ist sooo viel zu unternehmen und Neues zu sehen, aber zu Hause ist es auf jeden Fall am besten :-)
Am Samstag, ein Tag vor meinem Flug nach Berlin, bin ich mit meinem Russisch-Kurs nach Wyborg gefahren. Diese Stadt liegt an der Grenze zu Finnland.
Wir sind morgens um 8 mit dem Schnellzug vom Finnländischen Bahnhof etwa 2 Stunden dorthin gefahren.
Dort angekommen, haben wir gleich gemerkt, dass die Stadt am Meer liegt und dass es dort somit NOCH kälter als in Piter ist!
Trotz Mütze, Handschuhen, Schal und meiner dicken Skijacke, war es immer noch recht kalt.
Unser Russisch Lehrer hat uns die Stadt gezeigt. Wir waren in einer "protestantischen?" Kirche, wo gerade eine Gedenkfeier abgehalten wurde. Die Stadt ist sehr beeidruckend und unterscheidet sich sehr von den übrigen Städten in Russland die ich schon alles gesehen habe.
Man sieht deutlich, dass die Häuser von finnländischer, schwedischer und russischer Architektur geprägt sind. Naja ich sehe es nicht, oder besser gesagt, ich hätte es nicht gewusst. Aber unser Lehrer hat uns viel dazu erzählt und Kenner wüssten es sicherlich auch.
Ich fand es extrem erstaunlich, dass dort so wahnisinnig viele Ruinen sind. Richtige Ruinen mitten in der Stadt!!! Das sind ehemalige finnländische Villen, die während des zweiten Weltkrieges zerstört wurden und bis heute nicht restauriert und auch nicht abgerissen wurden! Es ist echt erstunlich, nicht die Finnen und auch nicht die Russen fühlen sich für diese leerstehenden Müllhalden zuständig!
Mittags sind wir dann lecker in einem Restaurant essen gegangen. Danach hatten wir nur noch eine Stunde Zeit, um uns die Hauptattraktion, die Festung der Stadt anzuschauen.
Wir waren oben im Turm, von wo aus man eine super Aussicht über die Stadt und den finnischen Meerbusen hat! Die Häuser sehen alle so schön bunt und neu aus...zumindest von dieser Höhe ;-) Der Blick aufs Meer ist aber echt schön und dafür hat es sich gelohnt diese vielen Stufen nach oben zu gehen.
Ins Schloss konnten wir leider nicht mehr reingehen, mussten gleich zum Bahnhof laufen.
Am Abend zurück in Piter, habe ich voller Vorfreude meinen Koffer nach Deutschland gepackt! Gleich kann ich mich wieder an die Arbeit machen, ihn erneut für die Rückreise zu packen :-(
Naja aber bevor ich fliege, feiern wir ja noch schön Schatzi's und Marki's Geburtstag :-)

Montag, 29. Oktober 2007

andere lustige/interessante Erlebnisse in Russland

Heute erzähle ich euch noch von paar anderen Dingen, die ich hier so erlebt habe. Letzte Woche bin ich hier das erste Mal ins Kino gegangen. Ich war mit der Tochter von Papa’s Cousine dort. Sie hat uns einen russischen Film ausgesucht. Ich war sehr happy fast alles verstanden zu haben.
Eigentlich ist es ähnlich wie bei uns, nur das Popkorn schmeckt viiiel besser :-) Außerdem gibt es absolut keine Werbung vor dem Film, es läuft auch nur eine einzige Filmvorschau. Wir wurden auch erst reingelassen, als der Film schon beginnen sollte. Naja ansonsten nichts Spektakuläres.
Interessanter läuft es hier in Diskotheken ab ;-) War letzte Woche in einem Club (Rossis). Jeden Donnerstag ist für Mädels eigentlich freier Eintritt, doch gerade an dem Tag mussten wir natürlich fast 5€ bezahlen. Beim Eingang muss jeder erst durch eine Sicherheitskontrolle, läuft genauso ab wie am Flughafen. Metallische Gegenstände aus den Taschen und dann ab durch die Tür. Schon krass, dass so kontrolliert wird, aber auch ein beruhigendes Gefühl. „Gesichtskontrollen“ wie in Deutschland gibt es nicht, es kommt eigentlich jeder rein.
Die Disco an sich ist ganz cool. Schöner großer Raum mit einer Bühne, vielen Leinwänden und kleinen Tischen an der Seite. Es gibt einen Extra-Raum wo ganz Mutige, oder eher total Besoffene Karaoke singen.
Die Musik in der Disko war auch ziemlich gut, Mix aus unseren alten Charts und russischer Musik. Das Schlimme war nur, dass ständig irgendwelche Shows liefen. Mit Shows meine ich Striptease!!! nichts professionelles, irgendwelche total betrunkenen russischen Mädels sind die ganze Zeit auf die Bühne gesprungen und haben sich ausgezogen! also, ich fand es total peinlich zu sehen wie sich diese teilweise noch minderjährigen Girlis verhalten haben! Die haben mit jedem der ihnen in die Quere gekommen ist rumgeknutscht oder naja ihr wisst schon! Es lesen ja hier auch meine Eltern, also nicht so viele Details ;-)
Die deutschen Jungs von uns nutzen diese Situation natürlich schamlos aus und machen mit den Mädels was sie wollen!
Echt schlimm und peinlich!!!
Im großen und ganzen muss ich sagen, dass mir unsere Diskotheken viel mehr gefallen! Ich werde es hier sicherlich noch einmal ausprobieren und hoffe dass es beim nächsten Mal besser läuft!

Freitag, 26. Oktober 2007

meine Erlebnisse in Moskau 19.-23.10.2007 Teil 2

Den Montag, unseren letzten Tag in Moskau, haben wir damit verbracht, dass wir zur bekannten Lomonossow-Universität gefahren sind. Es ist eines der sieben Gebäude, die im Zuckerbäckerstil gebaut sind. Diese Wolkenkratzer entstanden um 1947, zum 800.Geburtstag Moskaus. Direkt hinter der Uni liegen die Worobjow-Berge. Von dort hat man einen super Blick über Moskau. Leider war es sehr nebelig, wir konnten also nicht sehr weit sehen. Aber die restlichen Wolkenkratzer, wie das Hotel Ukraine und das Außenministerium konnten wir sehen :-)
So, der letzte Punkt, zu dem wir noch unbedingt wollten, war das Neue Jungfrauen-Kloster, welches 1524 gegründet wurde. Das Kloster ist umgeben von einer Wehrmauer mit zwölf Türmen. Die Türme direkt beim Haupteingang sind bereits restauriert und erstrahlen in schönem rot-weiß, die hinteren Türme sehen sehr verfallen und alt aus.
Ich weiß leider nicht ob das Kloster noch weiter seine Aufgabe erfüllt, aber auf jeden Fall haben wir Nonnen und Mönche gesehen. Es war so interessant wie Mittelalter und Moderne aufeinander stoßen :-) Nonnen saßen hinterm Steuer eines großen Jeaps und ein Mönch ist telefonierend durch den Park geschlendert!
Tja, nach einem guten Essen in unserer Lieblings-Baguetteria sind wir zum Bahnhof gefahren. Diesmal waren wir mit die ersten. Schon super erfahren, sahen gar nicht mehr so aus wie Touris ;-) Diesmal hatten wir unsere Plätze zusammen. Habe zwei Studentinnen kennengelernt und mit denen viel über Moskau und Piter gequatscht. Auf der Rückfahrt konnte ich sogar schlafen und bin morgens sogar noch zum Russisch Kurs gegangen.
Naja, wenn ich jetzt so die beiden Metropolen Russlands vergleiche, dann muss ich definitiv sagen, dass mir Piter viel besser gefällt! Moskau ist schön und hat auch interessante Plätze, aber erstens leben dort etwa 8 Millionen Menschen mehr und di Sehenswürdigkeiten sind auch sehr überschaubar. Natürlich sind der Rote Platz und der Kreml super schön, die anderen Dinge die wir gesehen haben, waren auch toll. Aber in Piter ist jedes Gebäude toll und sieht aus wie ein Palast. Hier gibt es meiner Meinung nach viel mehr zu sehen. An den Menschen ist mir aufgefallen, dass die Moskwitschi viel mehr versuchen Englisch zu sprechen. Das kommt hier nicht so häufig vor. So, das waren nun meine Erlebnisse und Erfahrungen aus Moskau! Hab ich noch was vergessen!?

meine Erlebnisse in Moskau 19.-23.10.2007 Teil 1

In Moskau angekommen, sind wir gleich ins Hostel gefahren. Die Straße, die wir gesucht haben, war abgesperrt.
Wir sahen, dass dort eine riesige Baustelle ist und die Straße aufgerissen ist. Naja was soll’s wir mussten ja trotzdem hin. Im Hostel war nur ein komischer Freak, bei dem wir überhaupt nicht zuordnen konnten ob er dort wirklich arbeitet. Unser bestelltes 6er Frauen-Zimmer war besetzt. Wir haben uns einfach ins 10er gemischte Zimmer gelegt und versucht zu schlafen.
Einige Stunden später konnten wir in unser Zimmer umziehen. Dann sind wir auch schon gleich los Moskau erkunden. Sind etwas planlos durch die Gegend gelaufen. Der Rote Platz war aufgrund einer Veranstaltung gesperrt. Sind die Twerskaja Uliza, sehr bekannte Straße entlang gelaufen und haben uns die Boutiquen etwas genauer angesehen :-)
Direkt neben dem großen Fluss Moskwa, befindet sich die Erlöser-Kathedrale. Nicht weit davon ist die Patriarschij Brücke, von der man einen super Blick über die Moskwa und den Kreml hat!
Abends sind wir dann auf den Roten Platz und waren total begeistert von den schön beleuchteten Gebäuden. Die Basilius-Kathedrale mit ihren bunten Zwiebeltürmen ist wunderschön. Auf der einen Seite des Roten Platzes befindet sich das GUM, größtes Kaufhaus Russlands und auf der anderen der Kreml, davor steht natürlich das Lenin-Mausoleum! Wir haben viele Fotos gemacht und uns wie kleine Kinder gefreut auf dem berühmten Roten Platz zu stehen :-)
Dann sind wir noch ins GUM gegangen und dort durch einige Läden geschlendert. Nach einem leckeren Pizzaessen im bekannten Сбарро sind wir total erschöpft ins Hostel zurück gegangen.
Am nächsten Morgen sind wir schon sehr früh aufgestanden, um zu Lenin zu gehen ;-) Um 10Uhr werden die Türen des Mausoleums geöffnet, doch wir haben uns schon gedacht, dass sich dort eine sehr lange Schlange bilden wird. Standen ganz vorne in der Schlange und haben uns schon gefreut reinzugehen. Auf einmal wurden Barrikaden aufgebaut, wir mussten einmal komplett herumgehen und standen auf einmal ganz hinten. Vor den Türen standen Wachleute und haben kontrolliert, dass man keine Waffen, Kameras oder Handys mit reinschmuggelt. Im Mausoleum war es sehr dunkel und streng aussehende Wachmänner haben den Weg gezeigt. Im Zimmer wo er, schon seit 83 Jahren!!!, liegt, brannte leicht rotes Licht. Er liegt in einem Glaskasten und wir haben ihn kurz, aber genau angeguckt. Komisches, aber interessantes Gefühl einen Leichnam zu sehen.
Danach sind wir in die Rüstkammer gegangen, dort hat es mir sehr gut gefallen. Es waren nicht nur Rüstungen und Waffen ausgestellt, sondern vor allem auch ganz viel Schmuck, Kronen, Throne und Zepter. In einem Raum hingen ganz viele wunderschöne Kleider, in einem anderen standen ganz große, prachtvoll geschmückte Kutschen :-) Das war richtig toll dort drinnen, leider war es nicht erlaubt Fotos zu machen.
Anschließend sind wir in den Kreml reingegangen. Dort gibt es viele Kathedralen, wir hatten so ein Ticket, das wir für einen Preis überall reingehen konnten! Die Fresken, Ikonen, alles sehr schön, aber es wurde dann einfach schon zu viel.
...gleich gehts weiter ;-)

Donnerstag, 25. Oktober 2007

Die aufregende Fahrt nach Moskau! 19.10.2007

Hallo meine Lieben!!!
Da, bin ich wieder. Heile und munter aus Moskau wieder zurück :-) Es gibt viel zu erzählen. Anfangen möchte ich mit der super spannenden Nachtzugfahrt.
Vor unserem Ausflug sind wir noch mal richtig schön im Stroganoff Cafe Buffet essen gegangen. Als Nachtisch gab es einen schönen Cocktail und Süßes vom Eisfach…weißt du noch Schatz ;-) Da haben wir uns übergegessen und hatten den ganzen Abend einen Zuckerschock ;-)
Naja auf jeden Fall fiel es uns mit schweren Taschen und einem noch schwereren Bauch, nicht besonders leicht schnell zu gehen. Haben die Entfernung zum Bahnhof nicht richtig eingeschätzt und mussten im Endeffekt zum Zug laufen. Sind noch schnell in den Zug gesprungen und schon ging die Fahrt los, um 21:40Uhr.
Mein erster Gedanke war: Oh Man, das halte ich keine ganze Nacht durch…ich will hier raus!
Es war seeehr heiß im Platzkartenwaggon. Die Menschen, alles nur Einheimische, meist ältere Leute haben ihre Pritschen und sich selbst schon schlaf-fertig gemacht. Wir als typische Touris, keine Ahnung wie das alles läuft, haben total erschrocken geguckt und nicht verstanden was zu tun ist.
Das Blöde war auch, dass wir drei im Waggon verteilt waren und nicht zusammen unsere Pritschen hatten. Ich hatte Glück eine sehr nette Babuschka kennengelernt zu haben. Sie hat uns erklärt wo die Sachen hinkommen, wo und wie das mit der „Bettwäsche“ läuft (dünne Matratze, kleines Kissen und ein Lacken zum Zudecken). Naja nachdem wir noch paar Erinnerungsfotos gemacht haben, die Leute haben uns mit einem Schmunzeln angeguckt, haben wir uns hingelegt.
Ich hatte Hoffnung zu schlafen, aber das ging überhaupt nicht :-( Ein Mann, der mir gegenüber lag, hat total laut geschnarcht und war somit noch lauter als das Rattern des Zuges. Außerdem war ich sehr nervös, ich hatte ständig Angst, dass mir jemand was klaut. Da keine von uns unten lag und das Gepäck in die Klappe unterm Sitz packen konnte, lagen die Sachen direkt neben uns in diesen engen Pritschen. Hatte bisschen Angst runterzufallen.
Aber jetzt so im Nachhinein erscheinen die Fahrt und unsere Gedanken gar nicht mehr so schlimm. Es war wohl einfach nur die Aufregung und die Tatsache, dass wir überhaupt keine Ahnung hatten was uns erwartet.
Um 4Uhr morgens ging das Licht wieder an, damit Alle die Möglichkeit hatten sich fertig zu machen und die Bettwäsche beim Kontrolleur abzugeben. Um punkt 5Uhr sind wir am Moskauer Bahnhof angekommen. Draußen war es dunkel, kalt und nass. Die Metro fuhr erst ab 6Uhr, also hieß es noch eine Stunde am Bahnhof sitzen und auf die Metro warten. Wir waren sehr müde, hungrig und von allem genervt. Noch kein Feeling von Moskau, bloß die Hoffnung auf ein schönes Bett :-)
Fotos wie immer unter studivz.net ;-)